Thema:  Effektives Selbstmanagement nach dem "Zürcher Ressourcenmodell"

 

Termin:           

Sonntag, 11. November 2018 von 10:00 bis 17:00 Uhr (Ankommen ab 9:30 Uhr)

                           

Ort: Martinshaus, Kanalufer 48, 24768 Rendsburg

                                           

 

Referent:       Stefan Beusch   (www.stefanbeusch.org)

 

Die Anmeldung erfolgt per Email Fortbildung@supervision-sh.de

oder telefonisch unter: 0431-53651877 bei Manuela Bösinger.

 

Beschreibung:


Hintergrund

Haben Sie sich schon mal gefragt, wieso es so schwierig ist, Verhaltensweisen zu ändern oder Ziele umzusetzen? Wir wissen meistens sehr gut, was wir wollen und was nicht. Doch an der Umsetzung scheitert es häufig. Das liegt daran, dass wir die meiste Zeit unseres Lebens von unserem Unterbewusstsein gesteuert werden, das nach dem Motto arbeitet „fühlt sich gut an“ resp. „fühlt sich nicht gut an“...

Wenn wir Verhaltensweisen ändern oder Ziele erreichen wollen, tun wir gut daran, unser Unterbewusstsein mitzunehmen und die unbewussten Bedürfnisse bewusst zu machen. Gelingt uns dies, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir unsere Ziele erfolgreich erreichen. Hier knüpft das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) an. Es wurde von Maja Storch und Frank Krause für an der  Universität Zürich entwickelt. Es basiert auf neuesten Erkenntnissen der positiven Psychologie und der Hirnforschung. ZRM bietet erprobte und nachhaltig funktionierende Lernprozesse an, wie wir effektiv unsere Ziele erreichen und Verhaltensweisen ändern können.

 

Workshop-Inhalte:

·        Wie Lernen am effektivsten funktioniert

·        Die Triebkraft Eigenmotivation

·        Zugang zu unserem Unterbewusstsein

·        Der Rubikon Prozess (von einem Bedürfnis über eine Intention zur Umsetzung)

·        Kreative Gruppenprozesse für die Selbststeuerung

·        Das Prinzip der somatischen Marker und Umgang mit der Affektbilanz

·        Arbeiten mit Haltungszielen (Motto-Ziele)

·        Embodiment: Verbindung zwischen Psyche und Körper

·        Vorbereitung der Umsetzung in den Alltag

 

Anmerkung: Der Workshop bietet eine Einführung in das Modell. Einzelne Prozessschritte werden in Form von Einzel- und Gruppenarbeit umgesetzt.

 

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Thema: Traumasensible Arbeit in Supervision und Coaching


Termin: Sonntag, 23. März2019 von 10:00 bis 17:30 Uhr (Ankommen ab 9:30 Uhr)

                           

Ort:  Martinshaus, Kanalufer 48, 24768 Rendsburg

                                           

Referent: MarcBarth

 

Die Anmeldung erfolgt per Email Fortbildung@supervision-sh.de

oder telefonisch unter: 0431-53651877 bei Manuela Bösinger.

 

Beschreibung:

 

Besondere Lebensereignisse bedingen besonderes Verhalten. Im Falle eines Psychotraumas wirken seelische Belastungen auf eine Person ein, die zu einer kurzzeitigen oder auch länger anhaltenden Beeinträchtigung des Erlebens und Verhaltens führen. Alter und Häufigkeit sowie Schwere der traumatischen Erfahrung(en) haben auf die Entwicklung von Belastungsstörungen erheblichen Einfluss. Unbearbeitet können sich Belastungsstörungen entwickeln, die die Bewältigung des Alltags erheblich erschweren und beeinträchtigen.


Traumapädagogik richtet sich einerseits an betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Durch traumasensible Haltungen und Methoden erfahren Betroffene Orientierung, Sicherheit und Wertschätzung, sowie Möglichkeiten zur Selbstbemächtigung und Bewältigung.

Traumapädagogik richtet sich andererseits an Fachkräfte, die mit hochbelasteten und traumatisierten Menschen Arbeiten. Sie dient der eigenen Sicherheit und Entlastung.


In diesem eintägigen Seminar wenden wir uns der recht junge Teildisziplin der Pädagogik, der Traumapädagogik, im Kontext der Supervisons- und Coachingarbeit, zu. Über Grundlagenwissen und die Betrachtung traumasensibler (Grund-)Haltungen gelingt ein Einstieg in eine traumapädagogisch orientierte Beratungsarbeit.


Inhalte:

- Was ist ein Psychotrauma und wie entsteht es?

- Wie wirkt sich ein Psychotrauma auf das Gehirn und die Wahrnehmung aus?

- Wie erkennen wir post- traumatische Belastungsreaktionen/- störungen?

- Grundannahmen und Haltungen der Traumapädagogik

- Anforderungen an die Supervisorin/den Supervisor bzw. den/die Coach

- Dissoziierungen stoppen

- Bedürfnisorientiertes Arbeiten mit traumatisierten Menschen in der Supervision/im Coaching


Methoden:

Impulsvortrag, praktische Einzel- und Gruppenübungen

 

Bei Problemen oder Fragen: Bitte ggf. über das Kontakt-Formular an uns wenden.