Thema: Traumasensible Arbeit in Supervision und Coaching


Termin: Samstag, 23. März 2019 von 10:00 bis 17:30 Uhr (Ankommen ab 9:30 Uhr)

                           

Ort:  Martinshaus, Kanalufer 48, 24768 Rendsburg

                                           

Referent: Marc Barth

 

Die Anmeldung erfolgt per Email Fortbildung@supervision-sh.de

oder telefonisch unter: 0431-53651877 bei Manuela Bösinger.

 

Beschreibung:

 

Besondere Lebensereignisse bedingen besonderes Verhalten. Im Falle eines Psychotraumas wirken seelische Belastungen auf eine Person ein, die zu einer kurzzeitigen oder auch länger anhaltenden Beeinträchtigung des Erlebens und Verhaltens führen. Alter und Häufigkeit sowie Schwere der traumatischen Erfahrung(en) haben auf die Entwicklung von Belastungsstörungen erheblichen Einfluss. Unbearbeitet können sich Belastungsstörungen entwickeln, die die Bewältigung des Alltags erheblich erschweren und beeinträchtigen.


Traumapädagogik richtet sich einerseits an betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Durch traumasensible Haltungen und Methoden erfahren Betroffene Orientierung, Sicherheit und Wertschätzung, sowie Möglichkeiten zur Selbstbemächtigung und Bewältigung.

Traumapädagogik richtet sich andererseits an Fachkräfte, die mit hochbelasteten und traumatisierten Menschen Arbeiten. Sie dient der eigenen Sicherheit und Entlastung.


In diesem eintägigen Seminar wenden wir uns der recht junge Teildisziplin der Pädagogik, der Traumapädagogik, im Kontext der Supervisons- und Coachingarbeit, zu. Über Grundlagenwissen und die Betrachtung traumasensibler (Grund-)Haltungen gelingt ein Einstieg in eine traumapädagogisch orientierte Beratungsarbeit.


Inhalte:

- Was ist ein Psychotrauma und wie entsteht es?

- Wie wirkt sich ein Psychotrauma auf das Gehirn und die Wahrnehmung aus?

- Wie erkennen wir post- traumatische Belastungsreaktionen/- störungen?

- Grundannahmen und Haltungen der Traumapädagogik

- Anforderungen an die Supervisorin/den Supervisor bzw. den/die Coach

- Dissoziierungen stoppen

- Bedürfnisorientiertes Arbeiten mit traumatisierten Menschen in der Supervision/im Coaching


Methoden:

Impulsvortrag, praktische Einzel- und Gruppenübungen

 

Bei Problemen oder Fragen: Bitte ggf. über das Kontakt-Formular an uns wenden.